Beziehung Teil I
Einleiten möchte ich das "Geheimnis" um die Frage wer oder was ist ein Borderliner und ist eine Beziehung möglich, mit folgender Metapher. Es
war ein wunderschöner Wald, die Blätter grün, die Bäume alt und groß. Jeder
der Tiere achtete den anderen und es gab keinen Streit. Der Wald wurde durch
eine Fluß in zwei Hälften getrennt. Der Fuchs und der Skorpion, sie gingen ihren Schicksal entgegen und niemand konnte es aufhalten. Kommen wir kurz in die psychologische Philosophie. Hätte der Fuchs gehört wenn man ihm gesagt hätte "der Skorpion wird dich stechen und du wirst sterben" ? Warum trafen sich ausgerechnet Fuchs und Skorpion? Hätte doch auch eine Katze sein können. Warum stach der Skorpion kurz vor dem Ziel und begab sich selbst damit in den Tod ? Warum belog er den Fuchs um über den Fluss zu kommen? Hätte er ihn nicht stechen können wenn er in Sicherheit gewesen wäre? Warum glaubte der Fuchs dem Skorpion, als er so leidend am Ufer stand ? Überhaupt, woher kam eigentlich dieses Gefühl zu dem Skorpion ? Warum schüttelte er ihn nicht ab als dieser sich so festkrallte ? Als erstes definieren wir doch einmal das Wort Beziehung. Auf zwei Menschen bezogen, auch Tier und Mensch, bedeutet es umgangsprachig dauerhafte Partnerschaft. Jetzt können wir natürlich noch Partnerschaft definieren, doch lassen wir das. Insofern ist es die Frage ob man von einer Borderline-Beziehung überhaupt sprechen kann? Die deutsche Sprache kennt hier leider kein anderes Wort. Das Wort Borderline-Beziehung teilt sich ja in zwei Worte. Beziehung und Borderline-Störung und hebt sich somit schon gegeneinander auf. Vielleicht wäre der richtige Begriff Borderlinekurzfristiginstabileabschnittsbeziehung. Wie ich bereits erwähnte lehne ich den Begriff der Multikomorbidität ab, da, meiner Meinung nach, die Borderline-Störung eine Kaskadenstörung ist. Das heisst das mit-krank (nebeneinander wie es die das Wort Komorbidität vorsieht) liegt bedingt in der Borderline-Störung. Eine Kaskade ist ein aufgestaffeltes Muster (wie eine Treppe). Das heißt das die anderen "Ko" Störungen sich auf Grundlage der Borderline-Störung entwickelt haben. Das in den Diagnosen des Borderliners F60.31. + F 32.x (Depression, x = Untergruppen), oder auch Anorexie, Bulimie, etc. steht ist völlig normal, denn es ist Teil der Kaskade. Richtig ist das es, zumindest den Krankenkassen gegenüber, einzeln aufgeführt wird. Allerdings hat wohl niemand je einen Borderliner ohne F32.x gesehen. Dennoch haben wir verschiedene Gruppen. Das Spektrum der Borderlinestörung ist unendlich weit und wir können es uns vielleicht wie unser Planetensystem vorstellen. Den harten Kern, dann die immer weiter entfernten. Wie ich bereits sagte nicht jeder Borderliner schneidet sich, warum auch? Es gibt andere Methoden um sich "fertig zu machen", sich zu bestrafen oder Druck abzubauen. Betrachtet man den Störungsgrad der Borderline-Störung treffen wir auf einige sehr interessante Dinge.
Alle (a-d) haben ein unterschiedliches Bindungsverhalten und liegen verteilt im Spektrum. Allein hier zeigt sich die Stigmatisierung "Du bist Borderliner" Dennoch haben alle innerhalb des Spektrums etwas gemeinsam. Vergessen Sie jetzt einmal was Sie über "normale" Beziehungen wissen. Eine Borderline-Beziehung funktioniert, sagen wir besser basiert, da sie nicht funktioniert, auf anderen Grundsätzen.
Der Borderliner ist ein Kunstwerk der menschlichen Psyche. Vielleicht zeigt er uns alle nur erdenkbaren menschlichen Fassetten, die es in extremster Form gibt. Faszinierend, bildhaft wie die Monalisa, begehrenswert wie ein Kunstwerk, schockierend wie die tiefsten Stellen der Hölle. Er kam in Ihr Leben als Opfer, der alten Beziehung, und stellte dies auch in jeder Hinsicht heraus. Sie beschützen / ten "ihn" mit allem Mitteln. Das er Täter ist / war und wird ist Ihnen nicht klar. Objektiv betrachtet spielt es auch keine Rolle da die Rollen in einer Borderline-Beziehung mehrfach gewechselt werden. Sie können mit dem Borderliner die schönsten Momente Ihres Lebens haben, die höchsten Flüge, doch eben auch die tiefsten Abgründe erleben. Und leider gibt es den Borderliner nur im Paket. Vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen ein Haustier (gerade Hunde) und wenn Sie es betrachten dann erfasst Sie dieses tiefe, warme Gefühl. Warum? Weil es ohne Sie schutzlos ist und dafür gibt es Ihnen Liebe. Genau diese Gefühl vermittelt Ihnen der Borderliner (zumindest am Anfang, allerdings zwischendurch auch immer wieder). Bedingungslose Liebe bis in den Tod, woran er ja auch selber glaubt. Das die überhöhten, unrealistischen Forderungen bald folgen, können Sie am Anfang nicht sehen, da Sie, wie gesagt, ausblenden. So tauchen gehäuft die Fragen auf:
Fassen wir die Fragen zusammen. Als erstes könnte man sagen das eine Borderline_Beziehung nicht möglich ist nach unserem Verständnis. Doch wir relativieren es ein wenig. Sie ist möglich und zu führen im Zeichen der Instabilität, der Kurzfristigkeit und des Chaos. Wir wissen ja, das einzig stabile in einer Borderline-Beziehung ist die Instabilität. Siehe Sprungverhalten der Borderline-Störung in Beziehungen. Als nächstes ist sie nie langfristig. Die Kurzfristigkeit bezeichnet bei einer Borderline-Beziehung einen Zeitraum von wenigen Wochen bis ca.. zwei - drei Jahre. Sie kann nur sehr schwer als Nahbeziehung geführt werden, da der Borderliner sich sehr schnell verschlungen fühlt (er bezeichnet seine freiflottierende Angst als "Einengung" und wirft dem Partner Kontrolle vor). Je näher die Beziehung geführt wird (räumlich gesehen) desto chaotischer, instabiler wird sie. Denn die Ängste des Borderliners verstärken sich hier drastisch und er versucht diesen natürlich entweder durch Flucht oder Angriff entgegen zu wirken. Zu berücksichtigen ist, als wichtiger Faktor, ob ein Kind in die Beziehung tritt und letztlich einer der entscheidensten Faktoren ist, wie stark die Borderline-Störung an sich und (wenn vorhanden) die Komplementärstörung des Partner ausgeprägt ist. Ein weitere wichtiger Faktor ist wann die Borderline-Störung ausgebrochen ist. (ist bereits beschrieben) Das heißt wie stabil sein soziales Umfeld ist. Wie in den Begrifferklärungen (Liebe) kurz angerissen ist eine Borderline-Beziehung nie eine Agape- sondern immer eine Erosbeziehung. Sie beinhaltet immer starke Leidenschaft und einen enormen Leidensdruck. Warum liebten Sie und leiden nun so? Im folgenden verbleiben wir vorerst im Großen und ganzen bei den biochemischen Vorgängen, die im Falle der Borderline-Beziehung, in Ihnen ablaufen. Ich versuche es einfach zu erklären, vieles ist bereits erklärt worden. Jeder Mensch trägt in sich ein Imago (Urbild, inneres Bild) und wie bereits gesagt ist der Borderliner ein weißes stück Papier, eine perfekte Leinwand, er hat kein Imago, und erfüllt jeden Ihrer unbewussten Wünsche (Projektion). Er kann ja, blitzschnell, alles sein von der Krankenschwester über den Vamp zur Oma. Sie erinnern sich? Chamelionartig! Biochemisch, (Biochemie) wobei wir hier nicht zu tief eingreifen wollen, passiert in Ihrem Gehirn folgendes. Es werden Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Endorphine, sagen wir einfach Glückshormone, produziert. Sie alle kennen das Gefühl der Verliebtheit, Glücklichseins. In der Phase der Verliebtheit werden die Glückshormone im Übermaß produziert. In einer normalen Beziehung steigt dieser Spiegel kontinuierlich an und fällt nach ca. 6 Monaten wieder. Er pendelt sich allerdings auf einem erhöhten Level ein.
Sagen wir der Körper hat gewisse Schutzmechanismen bedingt durch ein gesundes Nähe- Distanzverhältnis, langsamer Annäherung und Vertrauen, wobei auch die kognitiven Sperren eine Rolle spielen, kann sich die Psyche darauf einstellen und den Hirnstoffwechsel regulieren und kann dadurch diesen Spiegel wieder auf ein, wenn auch höheres Maß, reduzieren. Stellen Sie sich vor Sie würden permanent auf "High Level" laufen dann währen Sie ständig stoned / high. Deshalb spricht man auch davon das Beziehungen nach ca. 6 Monaten von der Verliebtheits- in die Liebesphase übergehen. In einer Borderline-Beziehung, bzw. wenn Sie "ihn/sie" kennen lernen, sieht die ganze Geschichte ein wenig anders aus. Da der Borderliner ja die Symbiose sucht, das heißt die absolute Verschmelzung mit dem anderen ICH damit er ICH sein kann (er besizt ja kein ICH, sondern nur ICH-Fragmente), leben kann, idealisiert (Pseudo / neurotische Liebe) er Sie. Das heißt aber auch er gibt nicht langsam, nicht Zug um Zug und nicht 100% sondern, bedingt durch sofortige Trieb- Bedürfnisbefriedigung, sofort alles und dann mit 500%. Er gibt Ihnen also vom 1. Tag an das perfekte Wunschbild (Ihr Imago), welches Sie unbewusst auf ihn projizieren und er es somit zurückspiegelt, wieder. Und hebelt somit natürlich ihre kognitiven Sperren aus. Wenn Sie jetzt noch was getrunken haben ist es sowieso vorbei. In Ihrem Gehirn passiert nun folgendes, in der Suchtmedizin spricht man vom sogenannten Flash. Ihr Spiegel steigt nicht kontinuierlich sondern:
Ihr Spiegel knallt nach oben und wird die ersten Wochen kontinuierlich von Ihrem Borderliner dort gehalten. Keine Sorge er hat da schon so seine Tricks. Durch das Aushebeln der kognitiven Sperren und die Herstellung der Symbiose kann Ihre Psyche diese Produktion, bzw. den Hirnstoffwechsel nicht mehr kontrollieren und regeln. Es kommt also zu einem unkontrollierten und übermäßigen Anstieg der Glückshormone. Hier schnappt der erste Teil der Borderlinefalle (warum Sie so geliebt haben und so leiden) zu. Die Wirkung ist die gleiche wie Heroin oder andere Opiate, sie machen süchtig. Ihre Glückshormone sind ja nichts anderes wie körpereigene Suchtstoffe. Ihr Suchtgedächtnis (im limbischen System) merkt sich diesen Zustand (Glück) blitzschnell und versucht natürlich später diesen "High Level" Zustand immer wieder herzustellen. Hierzu ein kurzer Ausflug zum Glück. Nach H. Deutsch, amerikanisch - östereichische Psychoanalytikern und Freud-Schülerin, entspring das Streben nach Glück immer einer mangelnden Befriedigung. Vollkommenes Glück, welches natürlich irrelevant ist, würde zum Stillstand führen und warum sollte der Mensch dann noch etwas verändern? Viele Menschen empfinden nach schweren Belastungen, Phasen des Unglücks oder seelischen Schmerzes besonders intensiv das Gefühl des Glücks. Glücklichsein ist immer ein Kontrasterleben und entspringt dem Auf und Ab des des Lebens. Besonders zeigt sich diese Eigenschaft des Glücks in der menschlichen Sexualität (wenn man sich liebt). Wie im Zeitraffer spiegelt der Zyklus sexueller Lust, Erregung, Orgasmus und Sättigung das menschliche Streben nach Glück wieder. Das sexuelle Glück erschöpft sich aber sobald es eintritt. Die Philosophie sagt das die höchste Erfüllung gleichzeitig ihr Ende bedeutet und Aphatie und Leere Platz macht um dann wieder nach Erfüllung zu streben. In sofern ist der Borderliner (die Borderline-Störung) hier auf der besseren Seite, denn er erlebt, trotz seiner fast unvorstellbaren Abstürze, immer wieder die höchste Erfüllung. -- Wenn auch nur kurzfristig. -- weiterführende Ausführung zum Glück Ein weiterer Aspekt, warum Ihr limbisches System versucht diesen Zustand wieder herzustellen, ist die Ausbildung neuronaler (potenzierter) Netzwerke die im Laufe dieser Beziehung drastisch herausgebildet werden. Dazu später mehr. Das alles macht es für Sie in den nachfolgenden Beziehung so schwer. Kommen wir einmal zur 1. Rückzugsphase des Borderliners. Ich spreche nicht von Ausrastern, sondern von einem Rückzug / Distanz oder Abwertungsphase. Ich schrieb ja bereits so liebevoll das diese Menschen eiskalt sein können. Und glauben Sie nicht das es den Borderliner in den Abwertungs- oder Rückzugsphasen interessiert wie es Ihnen geht. (Mittel der Abwertung und Rückzug wie in einem anderen Kapitel bereits beschrieben.) Er muss in die Abwertung (was für ihn Distanz herstellt) gehen da Sie ihm zu nahe gekommen sind. Einfach ausgedrückt Sie haben sein Herz (zu stark - denn die Abwertung und Distanz richtet sich genau danach) berührt. Was passiert nun in Ihrem Hirn? Als erstes werden schlagartig die Glückshormone entzogen und Sie bekommen eine andere Droge proportional verpasst, die da heissen Stresshormone (Cortisol und Adrenalin). Schlagartig weil diese Phasen ja beim Borderliner schlagartig, innerhalb von Stunden einsetzen.
In der Suchtmedizin sagt man dazu kalter Entzug und die (Symptome) sind vergleichbar mit Alkohol oder Drogenentzug. Da ja Serotonin auch für ihr allgemeines Wohlbefinden (Steuerung Symphatikus / Parasymphatikus) zuständig ist, geht es Ihnen sowieso schon mal ganz allgemein beschissen. Ihr Hirnstoffwechsel ist jetzt damit beschäftigt das irgendwie in die Reihe zu bringen und den Körper, da er ja auch den Köperstoffwechsel steuert bzw. mit eingreift, es ist ein verbundenes, rückgekoppeltes System, nicht kollabieren zu lassen. Ihr gesamter, je nach Dauer des Entzuges, Körper und die Psyche spielen vollkommen verrückt. Nachdem Sie sich nun ein wenig erholt haben steht Ihr Borderliner wieder vor der Tür und bittet flehend (im wahrsten Sinne des Wortes) um Verzeihung. Was passiert in mit Ihrem Hirnstoffwechsel?
Ihre Glückshormone werden wieder hoch katapultiert und Ihr Suchtgedächtnis erinnert sich (neuronale Netzwerke) ganz genau an den damaligen Zustand und versucht natürlich im Gegenzug diesen wieder herzustellen. Hier sehen Sie aber bereits wie durcheinander alles ist. Bevor Sie überhaupt begreifen können was los ist werden Sie von einem Zustand in den nächsten katapultiert. Wieder ist Ihnen die Droge verpasst worden, nach welcher sie sich ja so sehr sehnten. Bis es zur nächsten Distanz und Abwertungsphase des Borderliners kommt. Nun tritt ein psychologisches Gesetz in Kraft, das Gesetz der Instabilität. Das heißt, das sich die Abstände des Auf und Ab immer mehr verkürzen und sich mehr zum Ab verlagern. Der kalte Entzug bleibt immer, nur die Zeiten dessen variieren.
Das kein das Mensch durchhält ist verständlich. Ihr Gehirnstoffwechsel kommt nicht mehr mit dem regulieren nach. Entweder Sie sind high/stoned oder down, in beiden Fällen begreifen Sie die Realität nicht mehr. (ein ganz normaler Tag) Dazwischen scheint es nichts zu geben. Jede Borderline-Beziehung sieht natürlich anders aus und die Grafiken sollen es auch nur veranschaulichen, dennoch bleibt der rote Faden. Soll heißen, das sie im großen und ganzen gleich sind. Ist aber nun noch Alkohol oder Schmerzmittel, Amphetamine oder andere Drogen im Spiel verändert sich die Kurve dramatisch. Oft kann diese an einem Tag zig mal auf und ab gehen. Anhand der Kurve zeigt sich welche Achterbahn Ihr Hirnstoffwechsel, ihre Psyche, ja Ihr ganzer Körper mitmacht. (siehe hierzu Biochemie / Dys-Stress) Ihr Körper hat gar keine Zeit mehr in einen "normalen" Rhythmus zu kommen. bzw. den Hirnstoffwechsel zu regulieren. Dies hat zur Folge das Sie instabil und krank werden. Krank im Sinne a) von Süchtig (kommt von siechen und heißt krank), denn Ihr Körper verlangt die Glückshormone als Droge um dem qualvollen Entzug ein Ende zu setzen. Zum anderen auch krank in Sinne der Symptome, da wie gesagt, der Hirnstoffwechsel Einfluss hat auf den Körperstoffwechsel und somit auf Ihr Immunsystem. Anhand der Grafiken sehen Sie das eine stabile, tragfähige Beziehung mit einem Borderliner wohl kaum möglich ist. Natürlich können Sie ein Fan der Achterbahn sein. Aber zurück zur Sucht der Sie bereits, nicht wissentlich, unterliegen, d.h. Sie sind bereits krank. Durch diese, sagen wir Beziehungsbedingungen, werden sie also süchtig nach den Glücksbotenstoffen die Ihnen aber nur der Borderliner in diesem Übermaß, in dieser Form bescheren kann. So wird er zum Dealer und sie zum Drogen-Abhängigen. Der Borderliner bestimmt ab sofort Zeitpunkt und Maß der Droge und er bestimmt Zeitpunkt und Dauer des kalten Entzugs. Das ist quälend. Natürlich merkt das Ihr "ICH" und versucht sich dagegen zu wehren, deshalb unternehmen Sie ja auch den einen oder anderen hoffnungslosen Trennungsversuch. Zusätzlich erzeugt dieses "merken" eine innere Spannung in Ihnen. Ein Kampf der zwei Stimmen in Ihnen. Die eine die da sagt "geh, sonst gehst du drauf" und die andere die sagt "geh nicht sonst gehst du drauf". Hier greift das Beispiel (Trennung) das für jeden Süchtigen gilt. Es gibt einen Punkt an dem man den Suchtkreis nicht mehr ohne prof. Hilfe verlassen kann. In den Trennungsphasen, Abwertungsphasen spielt Ihr Hirn Ihnen einen Streich.
Auf deutsch Sie sind vollkommen durch den Wind. Sie blenden (Verdrängung, stückchenweise zulassen und Verarbeitung und dies geschieht auch als Schutzmechanismus der Psyche) erst einmal alles Schlechte aus. Die Verdrängung ist ja eine höher entwickelte Form der psychischen Abwehr, anders wie beim Borderliner die Spaltung. Nun könnte man meinen die Borderliner seien Seismographen, denn sobald Sie anfangen zu verarbeiten (sie reparieren Ihre Verteidigungsanlagen) und sich bei Ihnen einiges wieder eingeregelt hat steht er vor der Tür. Sehr unwahrscheinlich das Sie jetzt, je nachdem wie lange das Spiel des Auf und Ab schon ging und wie intensiv es war, die Kraft haben "NEIN" zu sagen. Wahrscheinlicher ist das Ihr Hirn / Körper sofort schreit " Droge, her damit". So bleiben Ihnen nur drei Möglichkeiten, wenn Sie nicht die Kraft haben.
Auch wenn es im ersten Moment so aussieht als ob Sie gehen oder die Kraft haben ist es der Borderliner der geht. Denn er schafft es immer wieder den Schluss-Strich kurzfristig umzukehren. Sofern der/die neue "weiße Ritter/Fee" noch nicht da ist. Ein weiterer Aspekt den der Borderliner zielsicher in seinem Wechselspiel trifft ist, Ihnen die Schuld für seine Taten zu geben. Wie bereits gesagt hat er für alles eine Erklärung und sei sie noch so absurd hat er die Gabe diese so darzustellen das Sie früher oder später sogar daran glauben. Dies kann er so gut weil er an sein Gesagtes selber glaubt, es seine Realität ist. Zu seinen Methoden später mehr. In einer Borderline-Beziehung haben Sie im allgemeinen drei Möglichkeiten: Stellen Sie sich vor jemand schlägt Sie ständig in den Magen, natürlich werden Sie zwischendurch gestreichelt.
Ergo sind wir wieder bei dem Punkt an wir sagen können " Egal was Sie machen, es ist verkehrt". Der Verlierer bleiben Sie egal wie Sie sich drehen. Aber machen sie sich nichts daraus, Sie hatten das Spiel bereits verloren als es begann, Sie wussten es nur noch nicht. Innerhalb der Beziehung, den Trennungsphasen wird ihre Psyche destabilisiert. Grafik auf die die Beziehung bezogen. Das heißt Sie werden immer instabiler und Ihre Psyche verliert an Halt und Stärke. Anders gesagt ihr Selbstwertgefühl wird Stück um Stück mehr zerstört. Ihr Körper schreit ja nach der Droge (Hirnstoffwechsel) und wenn Sie nun in den Trennungsphasen, Abwertungsphasen Alkohol oder andere Dinge zu sich nehmen, um den Schmerz zu betäuben, erzielen Sie nichts anderes als eine Suchtverschiebung. Süchtig waren Sie schon innerhalb der Beziehung. Ihre Psyche, Ihr Selbstbewusstsein, Ihr Selbstwertgefühl sind in einem desolatem Zustand. Dies kann dazu führen das Sie sich jetzt (um irgendwie überleben zu können) sich in einen sogenannten Suchtkreislauf begeben und dort schwer wieder rauskommen.
Da Sie nun die Dinge nicht verarbeiten können, Ihnen allein der Zeitfaktor fehlt, die Regulierung des Hirnstoffwechsels nicht mehr funktioniert, potenziert sich Ihr innerer Druck enorm. Er staffelt sich regelrecht auf. Die Folgen sind (Symptome und Trennung). Um dem inneren psychischen Druck standzuhalten greifen viele von Ihnen nun zum Alkohol oder anderen Mitteln mit dem Sie natürlich dem Borderliner wieder Macht, Druck und Kontrollpunkte in die Hand geben. Nun wissen Sie, zum Teil, warum Sie glauben noch nie so geliebt zu haben und in der Trennung so leiden. Um unsere Psyche zu schützen ist das Gehirn in der Lage perfekte Überlebensstrategien zu entwickeln, uns Dinge vorzuspielen die nicht vorhanden sind, erreicht durch biochemische Vorgänge. Früher oder später befinden Sie sich also in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Borderliner und ich möchte es noch einmal wiederholen, dies aus 4 Gründen.
Betrachten wir uns einmal eine ganz normale Borderlinesituation Situation an einem Tag Eine Borderline-Beziehung verhält sich wie die Beziehung eines Planeten zu einem schwarzen Loch, der diesem zu nahe gekommen ist. Zuerst befindet sich der Planet in einem Planetensystem in einer stabilen Umlaufbahn. Zu dieser Zeit zieht das schwarze Loch ruhelos, ohne Bindung, durch das All und saugt alles auf was ihm zu nahe kommt. Schließlich trifft es auf seinem Weg den Planeten (Sie) und das Desaster nimmt seinen Lauf. Das schwarze Loch ist hungrig, sehr hungrig Es ist gierig und masslos. Zuerst beginnt der Planet, durch die Anziehungskraft des schwarzen Loches, leicht zu trudeln. nun fängt er, immer wieder gegensteuernd, mehr und mehr an zu taumeln und wird langsam aber sicher aus seiner Umlaufbahn gelöst. Je mehr er sich nun aus der Umlaufbahn löst, desto schneller wird seien Eigenrotation. Gleichzeitig löst das schwarze Loch mehr und mehr Materie seiner Oberfläche ab und verschlingt sie. Je mehr er sich nun dem schwarzen Loch nähert, je höher seien Eigenrotation wird, desto mehr Materie verliert er. Dem schwarzen Loch ist das egal, es schluckt alles, doch verwerten tut es nur das Beste. Alles was es nicht benötigt, spukt es in Form eines Vertikalstrahles wieder aus. Schließlich ist der Planet, besser gesagt das was von ihm noch übrig ist, seine Eigenrotation hat er bereits aufgegeben dem Zentrum des schwarzen Loches so nahe, dass er nach wenigen Umkreisungen (Strudel) um selbiges hineinstürzt und sich in Bruchstücken, völlig zerfetzt, in einer andern Dimension wiederfindet.
K: erzählt M. aus seiner Vergangenheit mit X. und erzählt was X. tat in der Trennung und wie sehr ihn das verletzte. M. wiederum ist darüber empört und verurteilt X., gibt K. zu verstehen das sie so etwas nie tun würde, ja nie dazu in der Lage wäre. Zu gegebenen Zeitpunkt aber wird M. genau das, nur wesentlich verstärkt und verfeinert, gegen K. tun und zwar nur aus dem Grund weil M. weiß wie sehr es K. trifft. Dafür können Sie später sagen mit dir war es so. Lassen Sie "ihn" nie oder nur teilweise in Ihre privaten Dinge, gerade Geldangelegenheiten und unangenehme Dinge der Vergangenheit, schauen. Auch hier wird er das Wissen darum gegen Sie verwenden. Beachten Sie das der Hass des Borderliners, wenn er geht, grenzenlos ist und er Sie trifft wenn Sie am wenigsten damit rechnen. (Spezialitäten des Borderliners (der Borderline-Störung) sind anonyme Hinweise) Sie verstehen? Dazu unter Trennung und "Was Ihnen passieren kann" mehr. © "Team der Borderlinezone" 2002-2007 |