Das Gehirn leidet bei chronischem Dys-Stress. Bestimmte Cytokine
zerstören Nervenzellen. Ein zu lange erhöhter Cortisolspiegel
zerstört Teile des Hyppocampus.
Bauchspeichedrüse:
Cortisol verringert die Wirkung von Insulin. Eine
chronische Erhöhung interpretiert der Körper mit Insulinmangel. Die
Folge ist das die Inselzellen der Bauchspeichedrüse mehr und mehr
Insulin produzieren bis sie erschöpft sind. (Diabetis)
Magen:
Noradrenalin verengt die Blutgefässe der
Verdauungsorgane, wodurch es zu weniger Imunzellen im Magen-Darmtrakt
kommt. (Durchfall, Bauspeicheldrüsenentzündung, Magen-Darmgeschwüre /
Krebs)
Muskeln:
Muskelzellen sprechen weniger auf Insulin an und
verbrennen stattdessen Fettsäuren und verbrauchen zunehmend
Muskeleiweis. Die Muskeln schrumpfen, Nackenmuskulatur wird dauerhaft
aktiviert.
Blutgefässe:
Chronisch erhöhter Blutdruck schädigt die
Blutgefässe. Weisse Blutkörperchen haften verstärkt an den
Innenwänden bis es zu Entzündungen kommt. Verklumpunken verstopfen die
Blutbahn. (Arteriosklerose, Infarkte in Herz, Gehirn)
Geschlechtsorgane:
Cortisol hemmt die Testosteron-Progesteron-Synthese.
Regelkreis der Gonadenhormone ist massiv gestört. (Impotenz, weniger
oder tote Spermien, Menstruationsverschiebung, bis hin zum Krebs)
(1) Im
Knochenmark entstehen Immunzellen. (B-Lymphozyten, Vorläufer und Fresszellen).
Die Vorläufer wandern zum Thymus, werden dort zu T-Lymphozyten, die Fresszellen
verteilen sich in der gesamten Blutbahn.
(2) Die Fresszellen produzieren
gewisse Botenstoffe (Cytokine) die wiederum die T-Lymphozyten aktivieren. Diese
teilen sich und reifen wieder zu Helfer- und Killerzellen heran.
(3) Helferzellen schüten
weitere Botenstoffe aus, die die B-Lymphozyten dazu anregen, sich in Antikörper
produzierende Plasmazellen zu wandeln.
(4) Erhöhter
Cortisolspiegel bremst die Cytokin-Synthese und blockiert damit weitere Schritte
zur Körperabwehr. Cortisol hemmt direkt das Lymphsystem.
In der Gesamtheit sind die Folgen wohl eindeutig. hinzu kommt
noch Depression, Mattheit, Abgeschlagenheit durch den veränderten biochemischen
Stoffwechsel und oft auch sozialer Rückzug.