Valium
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Diazepam, ein Benzodiazepin, gehört zur Gruppe
der Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird außerdem zur Behandlung von
Krampfanfällen eingesetzt. Diazepam verstärkt die Wirkung eines Überträgerstoffs
(Gamma-Amino-Buttersäure) im Gehirn, der die Gehirnaktivität dämpft. Dadurch
wirkt das Medikament angstlösend und beruhigend aber auch krampflösend und
muskelentspannend und kann so auch bei starken Krämpfen, wie epileptischen Anfällen
oder Fieberkrämpfen angewendet werden.
Anwendungsgebiete
Packungsgrößen
Warnhinweise!
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet
(Gegenanzeigen)?
Schwangerschaft und Stillzeit
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten
Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch
unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen
einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder
Apotheker.
Wechselwirkungen
Die Wirkung von anderen beruhigenden und Müdigkeit
erzeugenden Medikamenten sowie von Alkohol wird verstärkt. Diazepam verstärkt
außerdem die Wirkung von Schmerzmitteln und muskelentspannenden Medikamenten.
Die Wirkung von Mitteln die auf das Herz-Kreislauf-System einwirken
(blutdrucksenkende Mittel, Betablocker) und von gerinnungshemmenden Medikamenten
kann in nicht vorhersehbarer Weise beeinflusst werden. Die Wirkung von Diazepam
wird durch bestimmte magensäurehemmende Mittel (Cimetidin) verstärkt.
Diazepam
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Diazepam, ein Benzodiazepin, gehört zur Gruppe
der Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird außerdem zur Behandlung von
Krampfanfällen eingesetzt. Diazepam verstärkt die Wirkung eines Überträgerstoffs
(Gamma-Amino-Buttersäure) im Gehirn, der die Gehirnaktivität dämpft. Dadurch
wirkt das Medikament angstlösend und beruhigend aber auch krampflösend und
muskelentspannend und kann so auch bei starken Krämpfen, wie epileptischen Anfällen
oder Fieberkrämpfen angewendet werden.
Anwendungsgebiete
Packungsgrößen
Warnhinweise!
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet
(Gegenanzeigen)?
Schwangerschaft und Stillzeit
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten
Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch
unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen
einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder
Apotheker.
Wechselwirkungen
Die Wirkung von anderen beruhigenden und Müdigkeit
erzeugenden Medikamenten sowie von Alkohol wird verstärkt. Diazepam verstärkt
außerdem die Wirkung von Schmerzmitteln und muskelentspannenden Medikamenten.
Die Wirkung von Mitteln die auf das Herz-Kreislauf-System einwirken
(blutdrucksenkende Mittel, Betablocker) und von gerinnungshemmenden Medikamenten
kann in nicht vorhersehbarer Weise beeinflusst werden. Die Wirkung von Diazepam
wird durch bestimmte magensäurehemmende Mittel (Cimetidin) verstärkt.
Tavor (Lorazepam)
Wirkmechanismus
Lorazepam wirkt, abhängig von der eingenommenen Wirkstoffmenge, beruhigend, angstlösend, muskelentspannend und krampflösend.
Dosierung
Die genaue Dosierung wird vom betreuenden Arzt entsprechend dem individuellen Krankheitsbild festgelegt. Hier angegeben sind lediglich Richtwerte.
Bei Angstzustände und psychovegetative Störungen werden 1-3mg pro Tag in 2-3 Einzeldosen mit der Hauptdosis abends eingenommen, z. B. je 0,5mg morgens und mittags und 1mg abends.
Bei Schlafstörungen werden in der Regel 1mg vor dem Schlafengehen eingenommen.
Bei einem epileptischer Anfall werden 4mg Lorazepam langsam in die Vene gespritzt, gegebenenfalls Wiederholung nach 10 Minuten.
Zur genauen und individuellen Art und Dauer der Einnahme oder Anwendung der einzelnen Präparate, die diesen Wirkstoff enthalten, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der jeweils mitgelieferten Fachinformation.
Anwendungshinweise
Bei Anwendung von Medikamenten mit diesem Wirkstoff ist eine regelmäßige Überwachung des Krankheitsverlaufs erforderlich. Die langfristige Einnahme und eine eigenständige Dosiserhöhung können zu Abhängigkeit führen. Lorazepam darf nur ausschleichend abgesetzt werden, nicht plötzlich, da es sonst zu Entzugserscheinungen wie Schwäche, Schwindel, Wahrnehmungsstörungen, Angst, Schlaflosigkeit, Unruhe, Zittern und Krämpfen kommen kann.
Aufgrund der beruhigenden Wirkung kann es auch am Tag nach einer Einnahme zu länger anhaltender Müdigkeit, einer herabgesetzten Fahrtüchtigkeit und je nach Tätigkeit zu einer Gefährdung am Arbeitsplatz kommen.
Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen
Bei Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit dürfen Medikamente mit diesem Wirkstoff nicht eingenommen werden. Auch bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie bei Muskelschwäche (Myasthenia gravis) darf Lorazepam nicht eingenommen werden.
Mit Vorsicht angewendet werden sollte Lorazepam bei Suchtkrankheiten, bei Engwinkelglaukom (grüner Star), bei chronischer Bronchitis und Asthma.
Nebenwirkungen
Es können Verwirrtheitszustände oder sogenannte paradoxe Reaktionen mit Erregungszuständen auftreten. Außerdem kann es zu Muskelschwäche und Gleichgewichtsstörungen kommen. Selten können Atemlähmung und eine Verlangsamung des Herzschlags auftreten.
Bei Einnahme über einen längeren Zeitraum kann es zu körperlicher und seelischer Abhängigkeit kommen.
Aufgeführt wurden hier lediglich die wichtigsten und häufigsten Nebenwirkungen. Jeder Mensch reagiert in anderer Weise und höchst individuell auf Medikamente. Es ist daher nicht vorherzusagen, ob überhaupt und in welchem Ausmaß die oben genannten Nebenwirkungen auftreten.
Wechselwirkungen
Lorazepam verstärkt die Wirkung von anderen beruhigenden Medikamenten (z. B. Diazepam) sowie von Alkohol. Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die ein bestimmtes Abbausystem in der Leber hemmen, z. B. Medikamente mit Cimetidin (magensäurehemmendes Mittel), Östrogene (zur Verhütung oder Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, z.B. Estradiol), Isoniazid (Mittel gegen Tuberkulose), kann die Wirkdauer von Lorazepam verlängert sein.
Aufgeführt sind hier lediglich ausgewählte Beispiele für Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen. Lassen Sie sich in jedem Fall individuell beraten und informieren Sie Ihre behandelnden Ärzte über alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, um solche Wechselwirkungen möglichst gering halten zu können.
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft sollten Medikamente mit diesem Wirkstoff nicht eingenommen werden. Bei der Einnahme vor oder während der Geburt sind Nachwirkungen beim Säugling wie Schläfrigkeit und Trinkschwäche möglich.
Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über, deshalb darf Lorazepam während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Kinder
Medikamente mit diesem Wirkstoff sollten Kindern und Jugendlichen unter achtzehn Jahren nur nach sehr strenger Nutzen-Risiko-Abwägung gegeben werden.
Medikamente mit diesem Wirkstoff
duralozam® 1mg Tbl. (Rezeptpflichtig)
duralozam® 2,5mg Tbl. (Rezeptpflichtig)
Laubeel® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Laubeel® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Lorazepam-neuraxpharm 1 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Lorazepam-neuraxpharm 2.5 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Lorazepam-ratiopharm® 1mg Tbl. (Rezeptpflichtig)
Lorazepam-ratiopharm® 2,5mg Tbl. (Rezeptpflichtig)
Somagerol® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Somagerol® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Tavor® 0,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Tavor® 1,0 Expidet® Plättchen zum Aulösen unter der
Zunge (Rezeptpflichtig)
Tavor® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Tavor® 2,5 Expidet® Plättchen zum Aulösen unter der
Zunge (Rezeptpflichtig)
Tavor® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Tavor® Tabs 2,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Tolid® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Tolid® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)
Diese auf den aktuellen Fachinformationen basierende Medikamentenbeschreibung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ersetzt nicht die Informationen auf dem Beipackzettel oder die ausführliche und individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker. Diese Patienteninformation ist objektiv und nicht als Empfehlung oder Werbung für das jeweilige Produkt zu verstehen