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Tips für Betroffene der dependenten Störung 

 

Nachdem Sie die Fragen des vorhergehenden Abschnittes beantwortet haben, hat sich für Sie, wie ich hoffe, ein Bild abgezeichnet. Entweder Sie sind jetzt relativ sicher der dependenten (abhängig von..) Störung zu unterliegen oder zumindest starke dependente Strukturen zu besitzen oder aber Sie passen nicht in dieses Muster. Passen Sie nicht in das Muster, können Sie diesen Abschnitt überspringen. Doch für all die, die etwas ändern wollen, kann dieser Abschnitt hilfreich sein. Nun kann eine Therapie hier nicht geliefert werden. Es sind Tipps, Hilfestellungen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Ob sie helfen, können nur Sie beurteilen, wenn sie Sie auch annehmen. Jede Situation, jeder Mensch ist verschieden. Deshalb können hier auch nur allgemeingültige Teilaspekte angesprochen werden. Die Beziehung, das Beziehungsverhalten soll als Grundlage dienen, da Beziehungen, gerade für dependente Persönlichkeiten, eine tragende, da oft in der Folge alles bestimmende Rolle spielen.

Ist bereits eine Abhängigkeitsverschiebung auf Substanzmittel eingetreten, sollten Sie auf jeden Fall einen (Sucht) Spezialisten aufsuchen. Auf jeden Fall einen Spezialisten, der sich mit der dependenten Störung auskennt. Die meisten Therapeuten und Psychologen sind hier, sie würden es nicht zugeben, ungeeignet.

Wichtig ist erst einmal, dass Sie den Substanzmittelmissbrauch erst einmal in den Griff bekommen. Erst dann können Sie sich um die eigentliche dependente Störung kümmern.

Ich möchte hier darauf hinweisen, dass viele Selbsthilfegruppen, wie z.B. AA oder Suchtspezialisten, die mit diesen zusammenarbeiten, der Meinung sind, Ursachenfindung ist unrelevant und bringt nichts. Das mag wohl stimmen, wenn der Missbrauch, bzw. die Abhängigkeit auf eine Persönlichkeitsstörung zurück zu führen ist. Auch gibt es dazu geteilte Meinungen und das kann auch jeder nur für sich entscheiden. Ich bin, wie Sie sicherlich bemerkt haben, nicht der Meinung, dass die Ursachenforschung nichts bringt.

 Wie dem auch sei, auch für Sie gilt:

„Am Anfang bestanden Beziehungen als Schlüssel“

Ich werde Ihnen keine Tips nach dem Motto: „wie löse ich mich aus einer destruktiven Beziehung“ geben. Auch werde ich Ihnen nicht empfehlen, sich zu trennen, wie von vielen, hier möchte ich die Bezeichnung Therapeut gar nicht einsetzen, empfohlen. Es ist meiner Meinung nach eine Frechheit, was manche und die sind nicht so selten, Therapeuten da von sich geben. Allein an einer solchen Aussage können Sie erkennen, ob ein Therapeut gut oder schlecht ist. Ein guter Therapeut tätigt eine solche Aussage nicht. Dazu möchte ich Ihnen ein Beispiel geben.

Eine schon ältere Therapeutin, als angebliche Suchtspezialistin, empfiehlt jeder ihrer Patienten, bei der der Partner in eine Substanzmittelabhängigkeit gerutscht ist, sich zu trennen. Was der Patient in der Regel auch tut. Die Ergebnisse sind in der Regel für Patient und Partner katastrophal. Dass sie aber seit vielen, vielen Jahren mit einem nassen Alkoholiker verheiratet ist und gar nicht daran denken würde sich zu trennen, erzählt sie ihren Patienten nicht. Jetzt sagt der eine oder andere vielleicht: „Naja, sie weiß halt, wie es ist“, ich bitte Sie. Kann das eine Therapeutin sein und dann noch eine solche Empfehlung geben. Die Gründe liegen hier auf der wirtschaftlichen Seite. Es besteht kein Zweifel, dass eine solche Empfehlung absolut richtig ist, wenn z.B. Gewalt in der Beziehung vorhanden ist. Aber wieder zurück. Entschuldigen Sie die Abschweifung.

Was nutzt es Ihnen, sich zu trennen und in den nächsten „Problemfall“ stolpern? Absolut nichts. Wobei, nicht jeder, der Probleme hat, ein Problemfall ist. Und vor allem, wie und wann erkennen Sie den nächsten „Problemfall“? Wie und wann erkennen Sie, ob Sie auf einen Narzissten, Borderline-Störung, ?????, Schizoiden, etc. getroffen sind.

Natürlich, wenn Sie in einer Beziehung stecken, aus der Sie sich wirklich lösen möchten, es aber nicht schaffen, dann steht die Trennung an erster Stelle. Letztlich kann und darf das nur Ihre Entscheidung sein.

Aber ob Sie sich nun trennen oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Wenn Sie sich verändern, wird sich alles andere verändern, egal in welche Richtung.

Sie werden dann nicht mehr diese „Problemfälle“ anziehen, die Sie jetzt anziehen und sich auch nicht mehr für solche interessieren, zumindest wesentlich weniger.

Eine Dependente- Borderline-Beziehung, wie jede Borderline-Beziehung, unterliegt Gesetzen, bei denen noch folgende Tips kaum anwendbar sind.

Grundsätzlich sollten Sie sich darüber im klaren sein, dass es sehr schwer ist,  alte Verhaltensstrukturen/ Rollenmuster aufzubrechen und zu verändern. Ein Prozess der nicht von heute auf morgen geht. Wie lange haben Sie allein gebraucht, um so zu werden oder an diesen Punkt zu kommen.

Beginnen wir mit der Aussage: 

„Es sind nicht die große Dinge, die die Welt verändern, doch es sind die kleinen Dinge, die Großes bewirken“ 

Als Erstes sollten Sie erlernen „Nein“ sagen zu können.

Das hört sich einfacher an, als es getan ist. Wenn Sie „Nein“ sagen können, ohne dass in Ihnen eine Verlustangst aktiviert wird oder Sie Schuldgefühle empfinden, haben Sie es geschafft.

Bleiben wir erst einmal bei dem „Nein“ und differenzieren ein wenig.

In erster Linie ist hier das „Nein“ im normalen Ausmaß und die normale ICH- Abgrenzung zum Partner gemeint. Sie müssen also lernen, einen gesunden Egoismus zu entwickeln. Das heißt nicht, ich bin mir wichtiger als mein Partner, sondern ich bin (mir) genauso wichtig, wie der Andere.

Üben Sie diesen Satz. Kleben Sie sich ihn an den Spiegel, in den die meisten von Ihnen, zumindest einmal am Tag, schauen.

Um dies zu verinnerlichen, müssen Sie bei allen Entscheidungen, die Sie zu treffen haben, sich fragen: „Bin oder war ich mir jetzt genau so wichtig, wie der Andere?“

Da diese Frage immer auf die jeweilige Situation bezogen ist, also nicht: „War ich mir heute....“ werden Sie diesen Grundsatz sehr schnell verinnerlichen. Verinnerlicht ist er dann, wenn Sie die Frage automatisch, schon gar nicht mehr bewusst, stellen.

Gleichzeitig müssen Sie Ihre aufkommenden Ängste, die Sie vielleicht nicht bewusst wahrnehmen, bearbeiten. Das können Sie nur, diesen/ deren bewusst werden, d.h. ganz genau auf Ihren Bauch zu achten, ob da ein „ungutes Gefühl“ hochkommt und sich die Frage stellen: „Wovor habe ich jetzt Angst?“ In der Beantwortung haben Sie sich Ihrer Angst gestellt. Auch erreichen Sie damit einen Ausgleich zwischen Gefühl und Verstand. Mit „ungutem Gefühl“ sind nicht Zweifel oder Misstrauen gemeint, sondern Ängste.

Auch ein Weg ist, Ihren Partner aufzufordern, über Ihre aufkommenden Ängste mit Ihnen zu sprechen. Z.B. „Wenn ich das mache/ nicht mache, dann...“ oder „Ich mache das nicht, weil ich mich sonst dir gegenüber schlecht fühlen würde, da in mir das Gefühl....“

Sie holen sich damit eine Rücksicherung, da am Anfang Ihre Unsicherheit natürlich wächst. Lassen Se es aber nicht zur Gewohnheit werden, da Sie sich sonst konditionieren. Vor allem sagen Sie nie: „Wenn ich das... mache/ nicht mache, verlässt du mich dann?“

Über Ihre Ängste zu sprechen hat nichts mit Schwäche zu tun, im Gegenteil. Sie brauchen sich nicht zu schämen. Sie wissen, dass Sie einer dependenten Störung unterliegen und das ändern wollen.

Da Sie sehr empfänglich für die emotionale Erpressung  sind, sollten Sie erlernen, diese in ihren verschiedensten Formen zu erkennen.

In Ihrem Fall ist das in der Regel die bewusste Aktivierung von Verlustängsten durch den Partner. Sie müssten also erlernen sich als Außenstehender zu betrachten, um der Subjektivität zu entgehen. 

A sind Sie, B Ihr Partner. Sie werden zu C und stellen sich folgende Fragen:

1.                 Befindet sich A jetzt in einer emotionalen Erpressung?

2.                 Warum tut B das? (das, was er gerade mit A tut)

3.                 Wie würde A reagieren, wenn A ich wäre?

4.                 Wie würde B darauf reagieren?

5.                 Wie sollte A reagieren?

6.                 Wie würde A reagieren, wenn A  B wäre?

Nicht jede Aktion/ Reaktion ist eine emotionale Erpressung. Auch Ihr Gegenüber hat Ängste, oder den einen oder anderen Schaden.

Hört sich alles ein bisschen „verdreht“ an, wird aber irgendwann blitzschnell und verinnerlicht bei Ihnen ablaufen.

Es erübrigt sich zu sagen, dass, wenn Sie einer emotionalen Erpressung nachgeben, Ihr Gegenüber darauf konditioniert wird.

Wahrscheinlich ist er das schon, da das ja bisher Ihr Verhalten war. Wenn Sie eine/ die emotionale Erpressung erkennen, reagieren Sie nicht wie eine Dampflok, sondern sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber. Erläutern Sie ihm Ihre Empfindungen.

Z.B. „Ich habe das Gefühl, du versuchst mich emotional zu erpressen, indem du...., das verursacht bei mir....., ich wünschte, du würdest.....

Überhaupt sollten Sie, sobald Sie solche Muster erkennen, mit Ihrem Partner darüber sprechen. Sagen Sie ihm, was Sie wie und warum erkannt haben und es ändern wollen und zwar so, dass Ihr Partner einen Sinn darin sieht.

Das wäre übrigens der erste Schritt von Eros zu Agape                                                     

Er, der Partner, fühlt sich dann durch Ihre Änderung/ Veränderung nicht belogen, hintergangen, vor dem Kopf gestoßen und Sie wiederum haben eine Absicherung. Sie müssen für sich akzeptieren, dass Sie in der / den heutigen Beziehung/ en, die gleiche Rolle einnehmen, wie im Kindes- und Jugendalter.

Als nächstes darf Ihr Partner oder zufälliger Partner nicht mehr alleiniger Mittelpunkt Ihres Lebens (Denken und Handeln) sein.

Ziehen Sie sich aber nicht zu stark zurück, das würde Ihr Partner als Ablehnung empfinden. Er kennt Sie so nicht. Versuchen Sie ganz kleine Entfernungen herzustellen. Stück um Stück. Zumal Sie ein optimales Nähe- Distanzverhältnis nie erlernt haben, würden Sie nicht das erforderliche Maß finden und über das Ziel hinaus schießen. Auch würden zu große Schritte bei Ihnen Angst auslösen.

Kleine Schritte sind z.B., dass Sie nicht ständig fragen, „Was machst du? Wo gehst du hin? Wann kommst du wieder? Liebst du mich noch? Machst du jetzt Schluss?“ u.s.w.

Wenn Ihr Partner sich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt meldet, greifen Sie nicht zwei Minuten später zum Telefon und machen ihm Vorwürfe oder erzählen ihm, wie besorgt Sie doch sind. Setzen Sie sich ein Zeitlimit, das können Sie langsam steigern, z.B. zwei Stunden sind eine optimale Zeitspanne, bevor Sie anrufen.

Keine Vorwürfe, kein „ach Gott, ich bin so besorgt“, sondern ein bestimmtes Darauf hinweisen, dass Sie dieses Verhalten so nicht hinnehmen, sofern natürlich kein triftiger Grund auf der anderen Seite vorlag.

Setzen Sie Ihren Partner auch nicht unter Druck, dass er dann und dann anzurufen hat. Gehen Sie nicht in die bockige Kindhaltung und rufen gar nicht mehr an, nach dem Motto: „pffff, du rufst doch auch nicht an“. Damit erzeugen Sie Spannung und Konfrontation und Sie wissen, wie schlecht Sie sich dabei fühlen. 

Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, viel Gefühl erzeugt viel Gefühl. Diese quantitative Vorstellung hat in der Gefühlswelt keine Gültigkeit, da Gefühle keiner linearen Logik folgen.

Wenden Sie sich Dingen zu, die Sie fordern und beanspruchen. 

Übertreiben Sie es aber nicht (Verlagerung/ Verschiebung).

Trennen Sie sich von dem Gedanken, nur glücklich zu sein, wenn es dem Partner gut geht. Natürlich macht es Sie (jeden) glücklich, wenn der Partner es ist. Das gehört zur Liebe. Glücklich sind Sie, wenn die Beziehung funktioniert.

Sie funktioniert aber nicht, wenn Sie permanent Opfer dafür erbringen, bzw. zurück stecken müssen. Sicher gehören Hilfe und Kompromisse (Opfer), aber eben keine faulen oder Selbstaufgabe, zu einer guten Beziehung.

Das heißt auch nicht, dass Sie Ihren Altruismus, der Sie ja auszeichnet, aufgeben sollen. Nur gesund muss er sein. Fragen Sie sich also: „Mache ich das, was ich tue, damit es funktioniert oder weil es funktioniert?“

Ertappen Sie sich beim „damit“, hat Ihre dependente Struktur, bzw. Regelmechanismus wieder zugeschlagen.

Wenn Sie aber nun bei allem „hör mal du... ich werde nicht mehr.....“ kontern oder sogar anfangen, wird alles zum Alleingang und Sie können sich gleich trennen. Der Andere wird blockieren oder Sie landen in emotionalen Erpressungen. Er, der Partner, empfindet das als Druck und Druck erzeugt Gegendruck- sofern der Andere nicht auch dependent ist. Aber dann haben Sie die Probleme nicht.

Nehmen Sie sich Stift und Papier und machen einen Vertrag mit sich selbst. Schauen Sie nicht so ungläubig, es hilft. Diesen Vertrag tragen Sie immer, ob mit oder ohne Partnerschaft, bei sich. Zumindest, bis Sie sich stabil verändert haben.

Gestalten Sie diesen, wie für einen Vertrag üblich, z.B. „Vertrag mit mir selbst“. Hier dürfen, ja müssen sogar das „ich werde nicht mehr“ anwenden.

Führen Sie in diesem auf, was Sie nicht mehr zulassen wollen. Schön untereinander und detaliert. Jeder Satz fängt an mit: „ich werde nicht mehr....Wie im Vertrag üblich, sichern Sie sich auch, bei Verstoß gegen einen Punkt, eine Vertragsstrafe zu. Eine die Sie auch erfüllen können und wurmt. zum Bsp. eine Überweisung von x- € an das Tierheim. Nur machen müssen Sie es dann auch. Die Überweisungsträger kleben Sie sich dann an die Tür, durch die Sie jeden Tag die Wohnung verlassen. Sie werden sehen, wie schnell die Tür voll ist.

Nähere Erklärungen, warum, wieso, weshalb es funktioniert, würden hier zu weit führen.

Nun sollten Sie begreifen, dass nicht Sie Ihre Wertigkeit (Selbstwertgefühl) prägen, sondern prägen lassen über die Einstellung: „ich muss nur mehr leisten, dann....“ Ihr ICH- Wertigkeitssystem ist also, im Bezug zum Partner, falsch eingestellt. Um dieses System neu einstellen zu können, müssen Sie Ihren Kreislauf, der vereinfacht dargestellt, wie folgt aussieht, erkennen und durchbrechen.

Z.B. Situation→ Aufsteigen von Verlustängsten→ Handeln→ Reaktion des Partners (z.B. emotionale Erpressung)→ Bestätigung Ihrer Ängste + Schuldgefühle→ erneutes Handeln→ Annahme durch den Partner→ Bestätigung „ich muss nur mehr“→ Konditionierung→ Situation.

Der Kreisläufe kann es viele geben und alle sind unterschiedlich.

Sollten Sie sich in einer Trennung befinden, müssen Sie natürlich erst einmal die einzelnen Phasen bewältigen.

Nun postulieren manche das Fernhalten von „Problemfällen“.

Ein heikler Punkt, mit dem ich auch nicht unbedingt konform gehe.

Wie bereits erwähnt, ist nicht jeder, der Probleme hat, ein „Problemfall“. Wie wollen Sie unterscheiden, ob Sie auf einen Borderliner (Borderline-Störung), Narzissten, Histrioniker, Dependenten, Gemischten, etc. treffen?

Und wenn Sie es dann erkennen, ist es oft schon zu spät, denn das Gefühl ist immer stärker, als der Verstand.

Der uralte Konflikt, Gefühl sagt ja- Verstand sagt nein, und Sie dürfen dann sagen: „ich hab’s doch gewusst“. Das ist also auch Blödsinn (Verhalten von....). Ihre Ursoftware bleibt ja vorhanden. Abgesehen davon würden Sie sich ein ganzes Stück vom Leben nehmen.

Wie bereits gesagt, verändern Sie sich, verändert sich alles andere. Sie werden also in der Folge nicht mehr die „Problemfälle“ anziehen. Bauen Sie Bremsfunktionen ein. Das heißt, geben Sie sich nicht gleich, in allen Bereichen des Lebens, vollkommen hin. Überprüfen Sie sich ständig, bewahren Sie die erlernte ICH- Abgrenzung und halten Sie sich an Ihren Vertrag.

Das und nichts anderes ist Ihr Schutz.

Und, so grausam sich das vielleicht anhört, sind neue Partner Lern- und Prüfobjekte. Das heißt eben noch keine Partner, sondern Kandidaten mit Aussicht auf eine Partnerschaft.

Wie im Märchen, wenn der Prinz sieben Prüfungen bestehen muss, um die schöne Königstochter zu bekommen. Doch denken Sie daran, Sie sind keine Königstochter oder Prinz und das Leben ist kein Märchen.

Wie das im Leben nun mal ist, gehört zum Laufen lernen das Hinfallen. Und wenn Sie hinfallen, können Sie immer noch entscheiden, ob Sie wieder aufstehen oder sitzen bleiben. Sollten Sie sich zu einer Therapie entschließen, ist es normal, dass Sie das Gefühl haben, Ihnen ginge es erst einmal schlechter. Therapie ist wie eine Zwiebel. Nach einer Schale kommt die nächste und je näher Sie dem Kern kommen, desto mehr werden Sie weinen.

© "Team der Borderlinezone" 2005-2007

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